Fondsmanager-Kommentare Februar 2019

 

Konjunktur: Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich weiterhin

Die Stimmung im deutschen Unternehmenssektor hat sich im Februar zum sechsten Mal in Folge eingetrübt, das zeigt das ifo-Geschäftsklima. Besonders kräftig fiel die Verschlechterung bei der Einschätzung der aktuellen Lage aus, welche nun auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren liegt. Aber auch bei den Erwartungen für die kommenden Monate ging es noch weiter abwärts. Ganz offensichtlich wiegen die internationalen Belastungen für die deutschen Unternehmen immer noch schwerer als die insgesamt gute Lage auf dem Heimatmarkt. Ein positives Zeichen für die kommenden Monate ist immerhin, dass sich der Rückgang bei den Erwartungen deutlich verlangsamt hat. Das könnte auf eine bevorstehende Trendwende beim Unternehmensklima hinweisen – zumindest, wenn der harte Brexit vermieden werden kann und sich die Spannungen im Welthandel nicht verschlimmern. Das in der letzten Februarwoche veröffentlichte Protokoll der Sitzung der US-Notenbank zeigt, dass man noch nicht das Ende des Leitzinszyklus ausrufen wollte. So gaben etliche FOMC-Mitglieder zu Protokoll, dass später im Jahr Leitzinserhöhungen eventuell notwendig sein könnten, je nachdem, wie sich die konjunkturelle Situation entwickeln werde. Allerdings seien sich aber nahezu alle Notenbanker einig, dass eine vorübergehende Pause im Leitzinserhöhungszyklus angemessen sei. Die angekündigte Pause ist vor dem Hintergrund der zahlreichen politischen Risiken durchaus gerechtfertigt.

 

Aktien:Februar sehr freundlich

Auch im Monat Februar zeigte sich an den globalen Aktienmärkten Optimismus.

Die Indexstände unterstreichen dieses Bild: Der S&P 500 stieg im Januar um 2,97 Prozent, während der europäische Aktienindex Stoxx 600, welcher die größten, börsennotierten Unternehmen abbildet um 4,15 Prozent stieg. Der deutsche Aktienindex DAX beendete den Monat Januar mit einem Plus von 3,07 Prozent.

 

Performance der Aktien- und Mischfonds:

Der Ve-RI Equities Europe (R) konnte im Monat Februar von den positiven Entwicklungen des europäischen Aktienmarktes profitieren und beendete den Monat mit einem Plus von 1,95 Prozent. Zu den Unternehmen in unserem Fonds, welche sich im Februar am besten entwickelten gehörten KONINKLIJKE DSM NV (+15,71 %) und VINCI SA (+9,16 %), sowie ALSTOM (8,64 %). Zu den größten Verlierern in unserem Portfolio zählten TAG IMMOBILIEN AG (-6,99 %) als auch RED ELECTRICA CORPORACION SA (-5,47 %) und DEUTSCHE WOHNEN SE (-3,43 %).

Der Ve-RI Listed Infrastructure (R) konnte im Monat Februar von den positiven Entwicklungen der globalen Infrastrukturaktien profitieren und beendete den Monat mit einem Plus von 3,33 Prozent. Zu den Gewinnern zählten hier NORFOLK SOUTHERN CORP (+7,44 %), CENTRAL JAPAN RAILWAY CO (+6,32 %) und EAST JAPAN RAILWAY CO (+5,75 %). Die Verlierer im Portfolio waren im Monat Februar: EVN AG (-6,37 %), RED ELECTRICA CORPORACION SA (-5,47 %) und BKW AG (-3,72 %).

Der Ve-RI Listed Real Estate (R) konnte im Monat Februar von den positiven Entwicklungen der globalen REIT-Aktien profitieren und beendete den Monat mit einem Plus von 0,15 Prozent. Zu den Gewinnern zählten GOODMAN GROUP (+9,78 %), CAN APARTMENT PROP REAL ESTA (+7,62 %) und H&R REAL ESTATE INV-REIT UTS (+2,86 %). Die Verlierer waren SHOPPING CENTRES AUSTRALASIA (-3,21 %), AROUNDTOWN SA (-5,13 %) und LEG IMMOBILIEN AG (-4,23 %).

Der ETF-PORTFOLIO GLOBAL profitierte im Februar von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 3,90 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf US-amerikanische Small Caps (+6,24 %), ein ETF auf französische Aktien (+5,19 %) und ein ETF auf italienische Aktien (+4,80 %).

 

Performance der vermögensverwaltenden Fonds:

Der Veri ETF-Allocation Defensive (R) profitierte im Februar von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,91 Prozent. Der Investitionsgrad bewegte sich im Monat zwischen rund 84 und rund 120 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf den MSCI USA (+4,27 %), ein ETF auf den MSCI Pacific ex Japan (+4,24 %) und ein ETF auf den MSCI Europe (+4,09 %).

Der Veri ETF-Dachfonds (P) profitierte im Februar von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,68 Prozent. Zum Monatsende lag die Aktienquote bei rund 28,67 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf US-amerikanische Small Caps (+6,24 %), ein ETF auf den MSCI USA (+4,27 %) und ein ETF auf den MSCI Pacific ex Japan (+4,24 %).

Der Veri ETF-Allocation Dynamic (R) profitierte im Februar von den positiven Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 0,68 Prozent. Zum Monatsende lag die Aktienquote bei rund 28,67 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf US-amerikanische Small Caps (+6,24 %), ein ETF auf den MSCI USA (+4,27 %) und ein ETF auf den MSCI Pacific ex Japan (+4,24 %).

Der Veri ETF-Allocation Emerging Markets (R) profitierte im Februar von den positiven Entwicklungen an den internationalen Schwellenmärkten und beendete den Monat mit einem Plus von rund 1,14 Prozent. Größte Gewinner in unserem Fonds waren ein ETF auf Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern (+1,46 %), ein ETF auf Staatsanleihen aus den Schwellenländern (+1,08 %) und ein ETF auf Schwellenländeraktien aus der Region Asien (+0,96 %).

Im Monat Februar wurde der Investitionsgrad im Veri Multi Asset Allocation (R) sukzessive von 66 Prozent auf ca. 92 Prozent gesteigert. Wir beendeten den Monat Februar mit einem Plus von 0,88 Prozent. Die Investitionsquoten der verschiedenen Assetklassen betrugen zum Ende des Monats: deutsche Staatsanleihen 12,8 Prozent, Pfandbriefe 15,2 Prozent, europäische Unternehmensanleihen (non financial) 18,3 Prozent, High Yield (Europa) 7,9 Prozent, Emerging Market Bonds 7,9 Prozent und Aktien (global) 29,4 Prozent, wobei die Aktienquote zum Teil abgesichert wurde.

Der Veri-Safe (A) beendete den Monat Februar mit einem Plus von 0,42 Prozent. Wir steigerten die Investitionsquote sukzessive von 15 Prozent auf 74 Prozent und hoben am Monatsende die Wertuntergrenze an. Die Investitionsquoten der verschiedenen Assetklassen betrugen zum Ende des Monats: Volatilität 14,6 Prozent, Pfandbriefe 12,9 Prozent, dänische Pfandbriefe 8,1 Prozent, High Yield (Europa) 3,3 Prozent, Emerging Market Bonds 3,2 Prozent, Unternehmensanleihen 21 Prozent und Aktien (global) 11,2 Prozent, wobei die Aktienquote zum Teil abgesichert wurde.

Der Börsenampel Fonds Global (R) erzielte im Februar eine Performance von 2,13 Prozent, während die Benchmark (50 % MSCI World EUR Hedged, 20% MSCI World EUR und 30 % EONIA) bei 2,34 Prozent lag. Das aktuelle Signal der Ampel ist auf Grün, der aktuelle Investitionsgrad des Fonds beträgt 100 Prozent. Der durchschnittliche Investitionsgrad lag im Februar bei 90 Prozent. Auf europäischer Seite lagen der DAX bei 3,07 Prozent und der EuroStoxx bei 4,39 Prozent. Die amerikanische Börse, gemessen am S&P500 in USD, erzielte im Berichtszeitraum eine Performance von 2,97 Prozent, Emerging Markets +0,10 Prozent in USD, während der Topix den Monat bei 2,56 Prozent beendete.